Nicht gut genug: Vermeide diese 10 Fehler, wenn du deine Selbstzweifel überwinden willst

 

Du möchtest deine Selbstzweifel überwinden, deine Aufgaben im Job mit Selbstvertrauen erledigen und dir nicht mehr 1000 Gedanken über alles machen?

 

Das lässt sich ändern!

 

Selbstzweifel, selbst gemachter Druck, ungesunder Perfektionismus: Meist liegt die Ursache ganz woanders, als dort, wo du sie vermutest.

 

Viele Erfolgs- und Karrierefrauen probieren eine Methode nach der anderen aus und drehen sich wochen- und monatelang im Kreis.

 

Um genau das zu vermeiden habe ich dir in diesem Blog-Artikel typische Fehler aus meiner Praxiserfahrung aufgeschrieben. Sie begegnen mir regelmäßig in meinen Mentorings - und ich kenne die meisten davon selbst aus eigener Erfahrung :-).

 

Es muss nicht sein, dass du ständig an dir zweifelst und vor lauter Kopfkino nachts nicht schlafen kannst. Auch du kannst es schaffen, morgens mit einem Lächeln aufzustehen und deinem Spiegelbild selbstbewusst zu sagen: Ich bin gut genug.

 

 

 

Alle 10 Fehler auf einen Blick

 

 

1. Du kämpfst gegen deine aktuelle Situation an

 

2. Du glaubst, du bist an allem selbst schuld

 

3. Du denkst es reicht aus, positive Affirmationen aufzusagen und negative Glaubenssätze zu lösen

 

4. Du bist auf der Suche nach der "EINEN" Wunderpille

 

5. Du nimmst viel zu oft gut gemeinte Ratschläge von Menschen aus deinem Umfeld an

 

6. "Lass doch einfach mal los!" "Mach dir doch endlich mal weniger Gedanken!" "Schalte doch endlich mal ab!" - Warum diese Sätze dich garantiert nicht weiterbringen

 

7. Du bist selbst deine größte Kritikerin

 

8. Du verurteilst dich für deine Schwächen

 

9. Du glaubst, du müsstest alles alleine schaffen

 

10. Du gibst zu schnell auf

 

 

1. Du kämpfst gegen deine aktuelle Situation an

 

 

Du hast ein Problem und denkst dir:

 

"Hätte ich mich damals anders entschieden und besser überlegt, dann würde ich jetzt nicht ständig grübeln und an mir zweifeln. Ich hätte die Situation vermeiden können, wenn ich besser aufgepasst hätte. Es ist alles meine Schuld."

 

Du ahnst es schon: solche Gedanken machen alles nur noch schlimmer. 

 

Erst wenn du damit aufhörst, gegen deine ungewünschte Situation anzukämpfen, kann sich dein Zustand verändern.

 

Du erkennst dadurch den nächsten Schritt auf deinem Weg und wo es lang geht. Du nimmst zum Beispiel Chancen und neue Möglichkeiten dankend an, anstatt dich zu beklagen und dadurch womöglich die richtige Abzweigung zu verpassen.

 

Natürlich möchtest du am liebsten, dass sich dein Leben sofort verändert und deine Selbstzweifel, Ängste und Unsicherheiten endlich verschwinden.

 

Betrachten wir deine Situation mal als objektiver Beobachter von außen:

 

Was glaubst du, bringt dich schneller ans Ziel?

 

Wenn du gegen das ankämpfst, was sich JETZT zeigt, obwohl du gleichzeitig weißt, dass du das JETZT nicht verändern kannst?

 

Oder aber, wenn du dich daran erinnerst, dass alles was gerade passiert im Kern ein Geschenk für dich ist (selbst, wenn du es noch nicht siehst)?

 

Mache dir bewusst, dass der schnellste Weg raus aus deiner Situation der ist, dankend alle "Lerngeschenke des Lebens" anzunehmen.

 

Umhülle die jetzige Situation in deinem Geiste mit Liebe und Dankbarkeit und beobachte, was innerlich in dir passiert.

 

Das heißt NICHT, dass dann sofort alle Probleme weg sind. Du erkennst so aber schneller die für dich geeignete Lösung. Das kann zum Beispiel eine Person sein, die deinen Weg kreuzt und dir helfen kann. Oder aber eine bestimmte für dich passende Herangehensweise.

 

Das kannst du übrigens auch machen, wenn du so richtig schlecht gelaunt bist.

 

In dem Moment, indem du dich nicht mehr verurteilst für deine schlechte Laune, sondern dir erlaubst schlecht gelaunt zu sein, bist du sofort in einer ganz anderen energetischen Haltung.

 

Genau das ist Loslassen! Loslassen bedeutet NICHT, dass du versuchst die Situation, deine Gedanken und deine Gefühle wegzudrücken oder mit Druck "loszulassen". Es bedeutet, das anzunehmen, was ist! Probiere es doch bei nächster Gelegenheit mal aus und beobachte, was passiert.

 

 

2. Du glaubst, du bist an allem selbst schuld

 

 

Du hast keine Schuld an irgendetwas, egal wie sehr dein innerer Kritiker dir das (seit Jahren) einredet und egal wie sehr du glaubst, dass es der Wahrheit entsprechen würde.

 

Fang damit an, dir Liebe und Verständnis zu schenken für dich und deine aktuelle Situation.

 

Auch wenn du jetzt glaubst, du solltest dir „einfach“ mal weniger Gedanken machen, „einfach“ mal loslassen, „einfach“ mal besser entspannen, Dir die Dinge „einfach“ mal nicht so zu Herzen nehmen oder nach Feierabend „einfach“ mal besser abschalten.

 

Es ist nicht möglich von jetzt auf gleich „einfach“ mal eine blitzschnelle Veränderung der eigenen Gewohnheiten, Denkmuster, inneren Programme und Strukturen zu erzielen.

 

Solange du dich selbst verantwortlich machst für deine jetzige Situation wird es nicht besser werden, sondern schlimmer. Denn ein sicherer Weg für noch mehr Unzufriedenheit sind Selbstvorwürfe und Selbstsabotage.

 

Vertraue deinem Herzen und lass dich führen, denn dein Herz kennt den Weg zu dir und einem aufgeräumten inneren Haus.

 

 

3. Du denkst es reicht aus, positive Affirmationen aufzusagen und negative Glaubenssätze zu lösen

 

 

Um deine Selbstzweifel endgültig loszuwerden, morgens wieder gerne aufzustehen und dich auf den Tag zu freuen, darfst du dein inneres Haus entrümpeln. Und zwar am besten bevor du anfängst, dir eine positive Affirmation nach der anderen aufzusagen.

 

Sonst kann es leicht passieren, dass du dir nach der anfänglichen Euphorie denkst: Mist! Ich fühle mich immer noch massiv unsicher und meine Ängste rauben mir nach wie vor den Schlaf!

 

Vielleicht kennst du das: Dich bringt etwas tierisch auf die Palme und wenn du könntest, würdest du gerne mit einem Fingerschnips die Situation verändern.

 

Und weil du weißt, dass das nicht geht, gibst du dir selbst die Schuld für deine unglückliche Situation.

 

Die gute Nachricht: Das, was dich so richtig nervt, bietet dir das größte Wachstumspotenzial und kann dir dabei helfen, deine Selbstzweifel und Ängste loszuwerden.

 

Was genau ich damit meine, werde ich dir ein bisschen genauer erläutern.

 

Oft sind wir geblendet von der "Glitzer-Glamour-Welt" der anderen.

 

NIE Probleme haben! IMMER muss alles in bester Ordnung sein. NUR noch die eine Übung und dann muss es doch endlich klappen mit dem leichten und erfüllten Leben.

 

Weißt du, was bei mir dazu geführt hat, dass ich nicht mehr ständig an mir zweifelte?

 

Mit dem Fluss des Lebens mitzugehen und alles was sich im Außen zeigt, anzunehmen. Und zwar bedingungslos!

 

Yap, ich weiß. Das klingt völlig unlogisch für deinen Verstand.

 

Das Leben spricht auf seine ganz eigene Art und Weise mit uns und oftmals sind die Geschenke, die das Leben mit sich bringt, nicht in Geschenkpapier verpackt.

 

Wenn wir alles, was sich zeigt, annehmen und erkennen, worum es in WIRKLICHKEIT geht, dann kommen wir immer mehr bei uns selbst an.

 

Und das ist auch das Positive an herausfordernden Situationen. Sie können uns dabei helfen, mit unserem inneren Wesenskern in Kontakt zu kommen.

 

Dass persönliches Wachstum immer leicht und schnell gehen muss wird meiner Meinung nach oft völlig falsch dargestellt. Einfach ein paar positive Affirmationen aufsagen, regelmäßig ins Yoga gehen und dir dein Traumleben manifestieren. Und dann läuft alles wie von selbst.

 

Ich habe so gar nichts gegen Yoga, Affirmationen oder Manifestieren. Ganz im Gegenteil.

 

Meine Erfahrung zeigt allerdings, dass es eben NICHT nur darum geht, ein bisschen positiv zu denken oder dir dein Traumleben zu visualisieren. Denn wenn dein gesamtes inneres Haus voller Schmodder und Dreck ist (sorry für die direkte Ausdrucksweise!), dann kannst du dir so viele positive Affirmationen aufsagen, wie du willst – und wirst dich immer noch schlecht fühlen.

 

Um deinen Schmodder zu entfernen braucht es vorallem eine strukturierte und alltagstaugliche Herangehensweise - sowie Durchhaltevermögen und Geduld. Ja ganz richtig gehört! Und ja, ich weiß! Das ist jetzt so ziemlich das letzte, was perfektionistische Frauen hören wollen. Am liebsten sollte alles ganz schnell und easy gehen - und ohne großen Aufwand versteht sich.

 

Und genau das wird auch viel zu oft in der Persönlichkeitsentwicklung versprochen. Allerdings deckt sich das überhaupt nicht mit dem, was ich selbst und viele meiner Klientinnen erlebten.

 

Veränderung braucht Zeit. Und genau die Zeit, die es für dich ganz individuell braucht, darfst du dir geben.

 

Mein Motto lautet heute:

 

Mein Leben ist ein ständiger Wachstumsprozess.

 

"Wo bleibt da die Motivation?", könnte man sich jetzt fragen.

 

Früher war ich auf einer Lebenszufriedenheits-Skala von 1-10 im unteren Bereich. Heute ist es konstant eine 8-10. An schlechten Tagen eine 8 und an Guten eine 10.

 

Uff!! Es liegen Welten zwischen damals und heute. Und genau deshalb lohnt es sich alle Mal, anzufangen und dranzubleiben. Schließlich willst du, dass sich die Transformation in deinem Leben nachhaltig bemerkbar macht. Hör deshalb unbedingt auf damit, dich durch "Spirituelles Bypassing" abzulenken.

 

Probleme zu haben ist oft gar nicht so schlimm, wie uns unser Verstand einredet. Die Art und Weise, wie wir damit umgehen kann aber dazu führen, dass aus einem Problem ein riesengroßes Desaster wird.

 

Und das passiert besonders dann, wenn wir gegen unsere Probleme ankämpfen – anstatt uns Unterstützung zu suchen, um herauszufinden, warum uns ein bestimmtes Problem (schon wieder) begegnet.

 

Jetzt fragst du dich vielleicht: Wie kann ein Problem etwas Gutes sein?

 

Probleme mit bestimmten Personen oder Situationen können dir zum Beispiel wunderbar dabei helfen, deine künstlichen Versionen von dir abzulegen und dein Selbstvertrauen aufzubauen.

 

Wenn du Probleme an der Wurzel löst, werden sie weniger und müssen sich nicht immer wieder in deinen Partnerschaften, im Job oder einem anderen Lebensbereich wiederholen.

 

 

4. Du bist auf der Suche nach der "EINEN" Wunderpille

 

 

Wie schön wäre es, wenn es die EINE Übung geben würde, mit der all deine Probleme wie weggeblasen wären.

 

So wie uns die Diät-Industrie immer wieder neue Pülverchen verspricht, mit denen es kinderleicht ist, die lästigen Pfunde loszuwerden, gibt es manche Methoden, die dir versprechen, nie wieder Probleme zu haben.

 

Vielleicht hast du bereits festgestellt, dass dich das unter Druck setzt und dazu führt, dass du frustriert bist. Schmink dir deshalb am besten gleich ab, einem Leben hinterher zu rennen, bei dem dir 365 Tage die Sonne aus dem Hintern scheint.

 

Ganz ehrlich: ich habe bisher noch keine Menschen kennengelernt (abgesehen von ein paar wenigen Erleuchteten vielleicht :-)), die mir authentisch vermitteln konnten, dass das der Fall ist.

 

Das Problem dabei: in der Persönlichkeitsentwicklung wird genau das oft suggeriert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es passieren kann, dass du immer frustriert wirst und deine Selbstzweifel größer werden statt kleiner. 

 

Es gibt leider NICHT die EINE Übung, die über Nacht all deine Probleme wegfegt. Zumindest habe ich sie in all den Jahren noch nicht kennengelernt :-). Veränderung braucht Zeit, Geduld und die richtige Herangehensweise, die zu dir ganz individuell passt.

 

Bei mir war es eine Zeit lang so, dass ich NICHT durch meine Kernthemen hindurch gegangen bin, sondern dass ich mich fröhlich abgelenkt habe durch vielversprechende Techniken. Und diese Techniken waren teilweise sogar sehr hilfreich. Nur bringt dir die beste Technik nichts, wenn deine Kernthemen weiter in deinem Untergrund schlummern und nicht erlöst sind.

 

Das ist in etwa so, wie wenn du eine offene Knieverletzung hast, in der sich Dreck festsetzt.

 

Jetzt packst du auf deine Knieverletzung ein perfektes Pflaster. Und wenn es abgeht, klebst du ein Neues drauf. Und irgendwann brauchst du vielleicht sogar ein größeres Pflaster.

 

Verschwindet deine Wunde unter dem Pflaster?

 

Nein, natürlich nicht. Der Dreck ist weiterhin in deiner Wunde und fängt vermutlich an zu eitern, weil er nicht entfernt wird.

 

Was gilt es zu tun? Der Dreck muss raus. Dabei ist es meiner Erfahrung nach gar nicht so wichtig, den Dreck von links nach rechts zu drehen und 100-mal zu analysieren. Hauptsache ist, dass er aus deiner Wunde verschwindet und deine Wunde heilen kann.

 

Was ich gelernt habe? Mich schnurstracks von der Illusion zu verabschieden, dass ein paar Achtsamkeits-Übungen und etliche Ratgeber - nach dem Motto: mehr ist besser - ausreichen, um mein Leben grundlegend zu verändern. 

 

Ich erlebe es in meiner Arbeit häufig, dass Frauen sich seit Jahren intensiv mit ihren Themen beschäftigen und dabei nicht von der Stelle kommen.

 

Das liegt oft daran, dass diese Frauen über Jahre (!) mit Experten jeden Millimeter ihrer Vergangenheit durchkauen – ohne ihre hinderlichen Programme aus ihrem Zellgedächtnis und System zu entfernen.

 

Oder aber sie flüchten sich in eine spirituelle Scheinwelt und drücken ihre Kernthemen bewusst oder unbewusst weg.

 

Das passiert besonders gerne, wenn Frauen sich nicht mit ihrem Innenleben beschäftigen wollen, sondern es mit einer Art „spirituellem Wellness-Programm“ überdecken.

 

Vielleicht kennst du das Sprichwort: You have to feel it, to heal it!

 

Das bedeutet mit klaren Worten: Hör auf damit, dich selbst auszutricksen, indem du deine Themen nicht löst, sondern dich mit Yoga, Entspannungstechniken und positivem Denken ablenkst.

 

Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich sage nicht, dass all das schlecht ist oder dass positives Denken nichts bringt.

 

Meine persönliche Erfahrung aus meinem eigenen Leben lautet: Es ist nicht wichtig, den Dreck in deinem inneren Haus bis ins kleinste Detail zu analysieren. Es reicht, ihn zu erkennen und dann loszulassen. Vorzugsweise so, dass er aus deinem gesamten Haus inklusive Vorgarten verschwindet und nicht mehr wiederkehrt :-).

 

 

5. Du nimmst viel zu oft gut gemeinte Ratschläge von Menschen aus deinem Umfeld an

 

 

Ich möchte dir eine kleine Geschichte erzählen.

 

Stell dir vor, dein Ziel ist es, dir eine Bluse zu nähen. Dein Problem: Du hast keine Ahnung vom Nähen. Du hast zwei Optionen.

 

Option A: Du holst dir Tipps von jemandem, der schon viele Blusen nähte und wirklich weiß, wie es geht. Option B: Du holst dir Tipps von deinen Freundinnen, die vage Aussagen machen, aber selbst noch nie eine Bluse nähten.

 

Welche Option wählst du?

 

Klar, die Antwort liegt auf der Hand und bei diesem Beispiel würde sicherlich niemand widersprechen, dass Option A die deutlich klügere Variante wäre.

 

Doch wenn wir dieses Beispiel auf unser Leben übertragen, dann schaut es ganz anders aus.

 

Wir holen viel zu oft Tipps und Ratschläge von Menschen, die selbst in einem emotionalen Loch feststecken.

 

Dabei liegen die Ursachen für unsere Probleme meist in den Tiefen unseres Inneren verborgen und sind mit ein paar Ratschlägen von Freunden nicht behoben. Ein verbreitetes Phänomen bei Mädels-Abenden (ich spreche hier aus Erfahrung :-)) sind Tipps, wie du eine glückliche Partnerschaft führen kannst .

 

Oder besser noch: was du im Außen auf jeden Fall tun MUSST, damit es klappt mit deinem Traummann. 

 

Wenn du etwa immer wieder an „den Falschen“ gerätst, dann liegt es aller Wahrscheinlichkeit nicht daran, dass du zu wählerisch bist. Oder zu schüchtern. Oder zu uninteressant. Oder zu erfolgreich. Oder zu dick. Oder zu dünn. Oder zu hübsch. Oder zu hässlich.

 

Der wahre Grund für dein Beziehungsproblem liegt zu 90% in deinem Unterbewusstsein versteckt und findet sich in einem oder mehreren hinderlichen (Glaubens-)Mustern, in einer inneren Blockade oder in einer nicht verarbeiteten Situation aus deiner Vergangenheit wider. 

 

Oder aber es liegt daran, dass du deinem Verstand glaubst, der dir sagt: Es ist schwer, ab einem gewissen Alter jemanden zu finden, der zu dir passt. Die „Guten“ sind alle schon vergeben. In diesem Fall hilft das Stichwort "Mindset-Arbeit" weiter :-). Also die Arbeit mit deinen hinderlichen Gedanken. Denn vermutlich hast du schon gehört, dass du mit deinen Gedanken und Gefühlen deine Zukunft beeinflussen kannst.

 

Die Gründe können vielfältig sein, warum du scheinbar einfach kein Glück mit Männern hast. Und genau diese individuellen Gründe, die oft nicht direkt sichtbar sind, gilt es zu entschlüsseln.

 

Solange du nicht 100% fühlen kannst, dass du es mit jeder Zelle deines Körpers verdient hast, eine glückliche Partnerschaft zu führen und solange innerlich Blockaden und Selbstsabotage-Programme am Wirken sind, wird’s schwer mit der Traumpartnerschaft.

 

So schön es auch ist, mit Freundinnen und Sekt einen Mädels-Abend zu verbringen. Erwarte nicht, dass dir Freundinnen wirklich weiterhelfen können, wenn du seit Jahren festgefahrene Probleme hast.

 

Außerdem ist es energetisch gesehen nicht sinnvoll, immer wieder über dieselben Probleme zu sprechen. Du sendest dadurch nämlich deine Unzufriedenheit ans Universum aus und erschaffst dir unbewusst immer wieder neue ungewünschte Umstände.

 

Aber das ist es, was wir Frauen besonders gut können: Stundenlang über ein und dieselben Probleme zu sprechen und dabei nicht wirklich von der Stelle zu kommen :-).

 

 

6. "Lass doch einfach mal los." "Mach dir doch endlich mal weniger Gedanken." "Schalte doch endlich mal ab.” - Warum diese Sätze dich garantiert nicht weiterbringen

 

 

Ich nehme an, du hast mindestens einen der Sätze schon öfters gehört. Sei es von deinem Partner, deiner Mutter, deinen Freunden oder deinem inneren Kritiker. Wie nervig ist es bitte, wenn dich nach einem stressigen Tag diese Art von Tipps erreichen?

 

Du kommst nach Hause und dein Kopf ist voller negativer Gedanken, Selbstzweifel und Ängste. Dazu bist du massiv gestresst - und frustriert obendrein. Du bist mit deinen Gedanken auf der Arbeit, musst gleichzeitig noch die Wäsche versorgen und dir was zum Essen kochen. Nach dem Essen legst du die Füße auf die Couch – es ist bereits nach 20 Uhr – und deine Gedanken kreisen.

 

Alles was du jetzt gerne tun würdest, ist weniger zu grübeln und deinen Feierabend genießen.

 

Und da du merkst „Ich schaffe es nicht, mir weniger Gedanken zu machen“ bist du noch unglücklicher.

 

Eine ganz einfache Regel lautet: Setze dich nicht unter Druck und höre sofort auf damit, zu glauben, dass du „einfach“ mal so mir nichts dir nichts aus deiner Gedanken-Spirale aussteigen kannst.

 

 

7.     Du bist dir selbst deine größte Kritikerin

 

 

Du bist die einzige Person in deinem ganzen Leben, die du 24 Stunden ertragen musst.

 

Deshalb ist es von essentieller Bedeutung, eine wertschätzende Beziehung zu dir aufzubauen.

 

Wie du das tun kannst?

 

Indem du dir erlaubst, genauso zu sein wie du bist. Beginne zum Beispiel damit, innerlich liebevoll zu kommunizieren. Streiche dafür Sätze aus deinem Sprachgebrauch wie "Ich bin so doof." oder "Ich bin dumm." oder "Ich hätte das anders machen müssen."

 

Wenn dir das nächste Mal ein Missgeschick passiert oder etwas nicht nach Plan läuft, dann überlege dir, wie eine gute Freundin mit dir sprechen würde.

 

Was würde sie dir jetzt sagen? Würde sie aufbauende Worte wählen oder würde sie dich verurteilen und beschimpfen?

 

Und dann rede innerlich genauso mit dir, als seist du dir selbst deine beste Freundin. Das bedarf ein klein wenig Übung, ist gleichzeitig aber total hilfreich, um die Beziehung zu dir selbst zu verbessern.

 

 

8. Du verurteilst dich für deine Schwächen

 

 

Jeder von uns hat Schwächen und Schattenseiten. Auch du! 

 

Und wenn du deine Schwächen kennst du dir diese bewusst machst, dann lebt es sich gleich viel angenehmer. Außerdem brauchst du dich innerlich nicht immer wieder aufs Neue zu verurteilen, wenn dir deine Schwächen im Alltag begegnen.

 

Stattdessen sagst du dir das nächste Mal:

 

Das ist ok. Auch das gehört zu mir!

 

Eine meiner Schwächen ist zum Beispiel meine Schusseligkeit.

 

Ich habe mich früher so oft verurteilt dafür, was zur Folge hatte, dass mir noch mehr Missgeschicke passierten. Vorallem bei Menschen, die von meiner "Schwäche" wussten. Als ich während des Studiums in einer Bar kellnerte, sagte mir mein damaliger Chef, dass er mir demnächst etwas von meinem Lohn abziehen würde, für all die Gläser, die ich bereits kaputt gemacht hatte.

 

Das war zwar humorvoll gesagt, aber es war dennoch ein bisschen Ernsthaftigkeit dabei.

 

Tja, was soll ich dazu sagen :-). Was sind deine Schwächen und wie wirst du dich verhalten, wenn du das nächste Mal damit konfrontiert wirst?

 

 

9.    Du glaubst, du müsstest alles alleine schaffen

 

 

Das Leben hält immer wieder Geschenke für uns bereit, die nicht in Geschenkpapier verpackt sind.

 

Wenn ich alleine nicht weiterkomme, dann habe ich auch heute nach vielen Jahren persönlicher Weiterentwicklung noch liebe Mentoren an meiner Seite, die mich dabei unterstützen, meine verborgenen Schätze aus der Schatzkammer zu befreien.

 

Das geht nicht nur wesentlich schneller und macht viel mehr Spaß, sondern ist häufig auch die einzige Möglichkeit voranzukommen.

 

Lass dir von Menschen helfen, die heute schon dort sind, wo du jetzt gerne wärst und nimm die Abkürzung! Wenn du mit jemandem gehst, der den Weg schon kennt, kommst du leichter und schneller ans Ziel.

 

Ich habe sehr lange unbewusst mein eigenes Lebensglück sabotiert, weil ich immer alles alleine schaffen wollte. Dabei wäre ich heute ohne Unterstützung von außen nie und nimmer dort, wo ich jetzt bin. Manchmal braucht es einfach eine Begleitung von jemandem, der uns liebevoll an die Hand nimmt und uns unsere eigenen Themen aufzeigt.

 

Es ist weder eine Schwäche, noch eine Schande, externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ganz im Gegenteil. Ich stelle sogar die These auf:

 

Es ist der einzige Weg, um in seinem eigenen Wachstumsprozess voranzukommen.

 

 

10.  Du gibst zu schnell auf

 

 

Geb niemals auf! Auch dann nicht, wenn du schon mehrere unterschiedliche Therapieformen hinter dir hast oder schon wahnsinnig viel an dir gearbeitet hast. Selbst wenn du glaubst, es war umsonst. Nichts in deinem Leben ist und war umsonst!

 

Es mag sein, dass du in der Vergangenheit Dinge ausprobiert hast, die nicht optimal zu dir passten. Gehe einfach weiter deinen Weg, höre deiner inneren Stimme und deinem Herzen zu und vertraue deinem Gefühl.

 

Nur weil du dein gewünschtes Ziel (noch) nicht erreicht hast, ist das kein Grund aufzugeben und es bedeutet nicht, dass du dieses nie erreichen wirst.

 

Das Leben ist ein ständiger Wachstumsprozess. Und wenn du ein außergewöhnliches Leben führen möchtest und dich nicht von deinem inneren Kritiker leiten lassen willst - darfst du dran bleiben! Veränderung braucht Zeit. Jede Seele schreibt ihre eigene Geschichte - und wir wissen nie, was genau auf dem Lebensplan von anderen steht. Du solltest dich deshalb nicht mit anderen vergleichen, sondern nur mit deinem eigenen Fortschritt.

 

Ich weiß wie frustrierend es sein kann, das Gefühl zu haben, sich im Kreis zu drehen und einfach nicht von der Stelle zu kommen. Ich weiß aber auch, dass es immer weiter geht und dass das eigene Lebensglück für jeden zu erreichen ist, der wirklich bereit ist, sein Leben in die gewünschte Richtung zu bewegen.

 

Mach weiter! Geh deinen Weg und bleibe dir selbst treu! Höre nicht auf das, was dir Menschen raten, die selbst unglücklich sind. Lass dich nicht in die Irre führen von anderen, die dir sagen, dass du mit DER EINEN METHODE in nur wenigen Tagen problemfrei bist.

 

Das Leben ist dazu da, um dich in deiner Entwicklung voranzubringen. 

 

Bleib dran! Es lohnt sich und eines Tages darfst du die Früchte ernten :-).

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Guess who (Samstag, 27 März 2021 20:47)

    Sehr schön, und tolle Bilder